Vita

 

Ich bin 1988 bei Stuttgart geboren und habe 2007 nach meinem Abitur in Weimar zunächst ein Kirchenmusikstudium begonnen, bevor ich dann zu Schulmusik gewechselt habe.

Schon parallel zum Studium habe ich angefangen, als Klavierbegleiter für Chorworkshops, Impro-Theater und Stummfilme zu arbeiten, daraus entwickelte sich u.a. eine Zusammenarbeit mit dem Ensemble des Erfurter Theatersommers, für das ich seitdem regelmäßig Theatermusiken schreibe und produziere.

Nach Beendigung des Studiums war ich als Klavierlehrer für Rock/Pop/Jazz an der Musikschule Jena tätig, bevor ich 2020 – meiner Passion für A-Cappella-Musik folgend – als Beatboxer und Sänger bei VIVA VOCE eingestiegen bin.

Parallel dazu schreibe ich Kompositionen und Arrangements für verschiedenste Ensembles und Besetzungen und produziere Musik für Theater- und andere Projekte.

Background

Da ich mich immer sehr schwertue, meine musikalischen Tätigkeiten konkret einzugrenzen, habe ich mich entschieden, hier einige Aspekte aufzulisten, die mich und meine Arbeit beeinflussen.

Handwerk

Ich verfüge über eine klassische Ausbildung. Schon zu Schulzeiten erhielt ich an der Stuttgarter Musikschule Kompositionsunterricht bei Philipp Vandré, absolvierte eine Ausbildung als C-Kirchenmusiker, und habe mich dann im Studium begeistert auf die Inhalte Improvisation und Musiktheorie gestürzt.

Ich komponiere und arrangiere seit 20 Jahren sowohl in populären als auch in klassischen Stilen für Chöre, kleine Ensembles, Bigband und Orchester.

Ich arbeite seit 15 Jahren ziemlich gleichberechtigt sowohl mit dem Notensatzprogramm Finale als auch mit Papier und Bleistift.

Pädagogik

Die Vermittlung musikalischer Fähigkeiten und musikalischen Verständnisses hat mich schon immer fasziniert.

Ich habe parallel zu meinem Studium begonnen, an einem einheitlichen und zugänglichen System für Liedbegleitung am Klavier zu arbeiten, welches die Grundlage für Lehrtätigkeiten für dieses Fach an der Universität Erfurt, der HfM Weimar, der Thüringer Chorleitungsschule und schließlich der Musikschule Jena bildete.

Für den Helbling-Verlag biete ich regelmäßig Kurse u.a. zum Schulpraktischem Klavierspiel an, ein umfangreicher Online-Kurs zu diesem Thema ist in Vorbereitung.

Rock/Pop/Jazz

Meine Faszination für Jazz begann als Bassist und später Pianist in der Schulbigband meines Gymnasiums, an der HfM Weimar kam dann die Beschäftigung mit den verschiedensten populären Musikstilen dazu. Ich war Bassist in einem Jazzfusion-Quartett, Keyboarder in einer Coverband und Pianist für Hintergrundmusik in Restaurants und bei Firmen-Events (ich war jung und brauchte das Geld).

Die Suche nach künstlerischen und emotionalen Ausdrucksformen führte mich in jungen Jahren außerdem zum Schreiben eigener Songs, sodass auch Songwriting ein regelmäßiger Bestandteil meiner musikalischen Beschäftigung wurde.

A-Cappella

Ein zufälliges Umschalten zu einem A-Cappella-Konzert im Fernsehen löste etwa 2005 eine enorme A-Cappella-Begeisterung aus, ich habe angefangen zu beatboxen, habe (erfolglos) versucht, selbst eine A-Cappella-Band zu gründen, mir schließlich ein Loopgerät gekauft und damit erste Konzerte gegeben.

Im Studium war ich dann Mitglied verschiedener Chöre, sowohl im klassischen Kammerchor als auch in verschiedenen Jazz-Chören, und durfte für alle genannten Ensembles auch Arrangements schreiben.

2015 formierte sich das Ensemble ‚Die Juppies‘, zu Beginn als vokale Ergänzung zur True Note Bigband unter Jupp Geyer, später dann als eigenständige Vocal Band, in der ich die Positionen des Beatboxers, Arrangeurs und musikalischen Leiters innehatte.

Außerdem gab es immer mehr Möglichkeiten auch für andere Ensembles zu schreiben, u.a. für die Octavians, den Psycho-Chor Jena, Sjaella sowie amarcord.

2020 erhielt ich dann die Anfrage, bei Viva Voce einzusteigen, ein Wechsel, der nach einigen Monaten des Kennenlernens und Ausprobierens dann Anfang 2021 erfolgt ist.

Musikproduktion

Der Wunsch, meine Musik nicht nur in Notenform sichtbar, sondern auch hörbar machen zu können, führte mich zur Musikproduktion.

Für die – oft sehr filmmusikalischen – Theatermusiken habe ich mir über die Jahre eine umfangreiche Sammlung an virtuellen Instrumenten zugelegt (NI, Spitfire, 8DIO, Embertone, VSL, etc.), für die Audiobearbeitung stehen – neben einer umfangreichen digitalen Effektbibliothek – ein optischer Kompressor, ein VCA-Stereo-Kompressor, sowie ein 2-kanaliger Preamp im britischen Stil zur Verfügung.

Neben Theatermusiken in unterschiedlichsten Stilen habe ich mich auf die Bearbeitung von Stimmen spezialisiert, mehrere virtuelle Chorprojekte realisiert, sowie die neue CD von Viva Voce aufgenommen und gemischt.